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Eagles I gewinnen gegen Ligaschwergewicht

Nach dem Matchball gab es am Samstagabend kein Halten mehr - 250 Zuschauer feierten nach 109 Spielminuten ausgelassen im Adlerhorst. Die Eagles gewinnen 3:2 (23:25; 18:25; 25:19; 25:16; 15:9) gegen den VC Bitterfeld-Wolfen (Tabellendritter) und haben damit aktuell den neunten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Nord inne. Mit Marcin Kapusniak wurden der Bitterfelder Zuspieler und mit Lasse Wittmüss der Eagles Libero als „wertvollste Spieler“ des Spiels gekürt. 

 

Der erste Satz fing spielerisch seitens der Eagles sehr unruhig an: Abstimmungsprobleme und leichte Fehler waren die Folge, auch der Aufschlagsdruck fehlte. Somit nutze Bitterfeld das Momentum für sich und setzte sich Punkt für Punkt ab. Beim Spielstand von 20:24 gelang Nils Rohde eine kleine Aufschlagserie und die Adler kamen auf 23:24 heran, hatten aber letztlich mit 23:25 das Nachsehen. 

Über weite Strecken des zweiten Satzes führten die Kieler komfortabel, büßten diesen Vorsprung aber nach einer Aufschlagserie des Bitterfelders Christopher Harpke ein und verloren den Satz klar mit 18:25. Der dritte Satz begann ausgeglichen, bis sich Bitterfeld mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf 11:6 absetzen konnte. Mit einer furiosen Aufschlagserie (von 10:14 auf 17:14) brachte Sascha Krieblin seine Eagles zurück ins Spiel und auf die Siegerstraße – was für ein Comeback! Ab diesem Moment spielten die Kieler Volleyball wie aus einem Guss. Bitterfeld fand keine geeigneten Mittel mehr, um das Spiel zu drehen. Die Überlegenheit und Stabilität der Eagles erstreckte sich über alle Spielelemente – sehenswerte Block- und Angriffspunkte unterstrichen dies beeindruckend. Die Kieler Zuschauer sahen deutliche Sätze vier (25:16) und fünf (15:9), die mehr als verdient an die Adler gingen. „Wir entwickeln uns seit Saisonbeginn weiter und das wollen wir in den jeweiligen Rückspielen zeigen. Heute ist uns das überragend gelungen“, so ein sichtlich zufriedener Kieler Cheftrainer nach der Begegnung. Den schwierigen Start ins Spiel und die Schwankungen schreibt Hobst der Winterpause und der Qualität des Gegners zu. „Nach der kurzen Vorbereitungszeit fehlt verständlicherweise noch der Rhythmus. Bitterfeld ist ein Ligaschwergewicht und gegen dieses Team dann das erste Spiel zu machen, war eine große Herausforderung, die wir im Laufe der Begegnung immer besser angenommen haben!“ 

Ob die Kieler den Schwung und das Selbstbewusstsein aus dem Sieg über die Trainingswoche konservieren oder gar ausbauen können, wird der kommende Samstag zeigen, wenn die Adler um 20:00 Uhr auswärts in der Sporthalle Lehrte-Mitte auf den Tabellensiebten SF Aligse treffen. Dann wird auch Kiels Nationalspieler Julius Thole wieder mit dabei sein, der mit der deutschen U19-Auswahl in Frankfurt die EM-Qualifikation mit drei Siegen erfolgreich bestritten hat.

 

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